Offene Ohren e.V. präsentiert Improvisationsmusik in München

Freitag + Samstag, 01. + 02. Oktober 2021, 20:00

Schwere Reiter
Dieses Konzert ist Teil der Konzerttrilogie Aspekte freier Improvisation 2021

European Improvisation at it´s best!

Soundscapes #3 Munich

Soundscapes

https://soundscape-series.com

Internationale Begegnungen werden endlich wieder möglich!

Nur im übergreifenden Dialog, in kulturellen Begegnungen, im fruchtbaren Austausch von Erkenntnissen kann Neues entstehen.

Ein rundes Dutzend Top-Musiker der internationalen Avantgarde-Musikszenen aus Finnland, England, Norwegen, Italien, Mexiko, Holland und Deutschland werden sich, nach zwei vorangegangenen Meetings 2016 und 2018 in Helsinki, nun in München zum dritten Mal untereinander austauschen.

Das zweitägige Festival bietet tiefe Einblicke ins Spannungsfeld zwischen freier Improvisation und „Instant Composition“. Im kontinuierlichen Wechselspiel wird das Publikum unweigerlich in den Sog des Hier und Jetzt gezogen – mal in faszinierenden Echtzeit-Dialogen von Ad-hoc-Duos oder kleineren Ensembles, mal in mitreißenden Tutti-Sequenzen aller beteiligter Musiker.

Dieses Festival findet in den Eröffnungswochen der neu erbauten Halle der Spielstätte Schwere Reiter statt.

Der Bayerische Rundfunk wird dieses Konzert für‘s Radio (BR Klassik) aufzeichnen.

Musiker:

Harri Sjöström, Sopransaxofon / FIN
Matthias Bauer, Bass / D
Lawrence Casserly, Elektronik / UK
Wilbert de Joode, Bass / NL
Floros Floridis, Klarinette, Bassklarinette / GR
Emilio Gordoa, Vibraphon, Perkussion / MEX
Steve Heather, Schlagzeug / D
Kalle Kalima, Gitarre / FIN
Veli Kujala, Akkordeon / FIN
Libero Mureddu, Piano / I
Dag Magnus Narvesen, Schlagzeug / N
Giancarlo Schiaffini, Posaune / I
Sebi Tramontana, Posaune / I/D
Phil Wachsmann, Violine, Elektronik / UK

Veranstaltungsort: Schwere Reiter
Eintritt: 20 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 15 Euro
Wegen begrenzter Platzanzahl sowie den aktuellen Corona-Hygienevorschriften empfehlen wir eine Reservierung per E-Mail: reservierung@offeneohren.org
Abendkasse: Achtung, keine Kartenzahlung möglich,
nur (möglichst passendes) Bargeld - Reservierungsnummer bitte bereithalten, Danke!

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Freitag, 08. Oktober 2021, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Diaphane

Diaphane

Frantz Loriot, Viola / CH
Raphael Loher, Piano / CH
Carlo Costa, Schlagzeug / I/USA
Carl Ludwig Hübsch, Tuba / D

Frantz Loriot (Viola), Raphael Loher (Piano), Carlo Costa (Schlagzeug) und Carl Ludwig Hübsch (Tuba) erschaffen gemeinsam eine reiche akustische Klangwelt, in welcher der Fokus auf dem Moment des Entstehens liegt.

Durch die Verwendung moderner und selbstentwickelter Spieltechniken kreieren die vier Musiker im Zusammenspiel eine breite musikalische Vielfalt mit viel Liebe zum Detail.

In Konzentration auf die Farbgebung erzeugen sie feingliedrige und sensible Klänge. Diese dienen als Material für fokussierte und kommunikative Improvisationen in denen auch leise Stellen und Pausen einen wichtigen Platz einnehmen. Transparent und geheimnisvoll zugleich entsteht so ein einzigartiger und eindringlicher Sound.

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

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Sonntag, 17. Oktober 2021, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Quagmire – Nina De Heney Trio

Nina De Heney Trio

Karin Johansson, Piano / S
Henrik Wartel, Perkussion / S
Nina de Heney, Bass / S

Aus dem schwedischen Göteborg besucht uns Quagmire – mit Nina de Heney am Bass, Karin Johansson am Piano und Henrik Wartel am Schlagzeug, drei der renommiertesten Musiker der skandinavischen zeitgenössischen Musikszene.

Bereits seit einigen Jahren erforscht dieses Trio beständig die musikalischen Territorien, die durch Instant Composing entstehen und zwischen expressiven Klängen, Rhythmen und Texturen balancieren.

Konzeptionell liegt dieses Klaviertrio auf der sound-orientierten Seite. Man hört mehr Reminiszenzen an AMM als an die Jazztradition, bedingt durch die erweiterten Spieltechniken als auch durch den individuellen persönlichen Stil der Musiker.

Ihre Musik ist wie eine offene Tür zu einer manchmal schwankenden inneren Vorstellungswelt, die sich in einem Geflecht aus sich ständig verändernden Schwingungen und einem Irrgarten aus Klangpfaden manifestiert. Schichten kunstvoller rhythmischer Texturen breiten sich über einen Klangteppich aus, der die Wände eines imaginären akustischen Raums für noch unbekannte Rituale formt. Intuitive Echtzeit-Kompositionen.

Die Pianistin Karin Johansson arbeitet oft mit dem experimentellen Gitarristen Finn Loxbo zusammen. Schlagzeuger Henrik Wartel ist bekannt durch seine Zusammenarbeit mit schwedischen Jazz-Ikonen wie dem Posaunisten Eje Thelin, Sängerin Monika Zetterlund oder dem polnischen Trompeter Tomaz Stańko.

Nina de Heney wuchs in der Schweiz auf und lebt seit Anfang der 80er Jahre in Schweden. Sie ist solistisch aktiv, wie auch in verschiedenen Gruppen. Eine langjährige Zusammenarbeit gibt es zum Beispiel mit Lisa Ullén im Duo. 2014 war sie mit Raymond Strid und Henrik Nørsteb bereits beim Offene Ohren e.V. zu Gast im MUG. Zusammen mit der Tänzerin und Choreographin Anna Westberg tritt sie als Duo auf - Tanzperformance und Konzert zugleich. Mit ihr gründete sie 2008 das Wanderfestival Dance'n'Bass.

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

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Freitag, 12. November 2021, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Hautzinger – Normand – Malmendier

Hautzinger

Franz Hautzinger, Trompete / A
nicht im Bild:
Eric Normand, E-Bass / CDN
Tom Malmendier, Schlagzeug / B
Foto © H. Schneider

Im letzten Jahr musste das Konzert pandemiebedingt ausfallen. Jetzt freuen wir uns auf dieses brandneues Trio, aus unterschiedlichen Längen- und Breitengraden, aber mit einem gemeinsamen Gespür für die Notwendigkeit des musikalischen offenen Austausches auf der Basis der eigenen Verortung in variablen und interdisziplinären Genres.

Was diese drei Individualisten eint, ist vielleicht die Beschäftigung mit größeren Ensembles und über längere Zeit: Franz Hautzingers Regenorchester, Eric Normands GGRIL oder VEE, und Tom Malmendiers d-i-e. Was für einen Einfluss – oder ob dies überhaupt einen Einfluss auf das aktuelle Trio haben wird, ist nicht vorhersehbar. Ganz klar ist aber:  Hier sind Offene Ohren gefragt!

Franz Hautzinger studierte Trompete und Komposition an der Grazer Musikakademie und am Konservatorium der Stadt Wien bei Robert Politzer. Ab 1989 unterrichtete er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, daneben wirkte er – musikalisch beeinflusst von Miles Davis’ Modalem Jazz, dann von Bill Dixon – bei Aufnahmesessions des Labels Extraplatte mit Bands wie Nouvelle Cuisine und Striped Roses um Helge Hinteregger und Werner Dafeldecker mit. 

1996 erschien in Quartettbesetzung sein Debütalbum Bent. 2000 legte er das Soloalbum Gomberg vor, gefolgt von Dachte Musik (2001), beide auf dem Label Grob. Außerdem arbeitete er mit Derek Bailey, Boris Hauf, Mia Zabelka, im Max Nagl Ensemble und im London Improvisers Orchestra. Seit 2013 ist er auch im Duo mit der Klarinettistin Isabelle Duthoit auf Tournee, mit der er auch beim Offene Ohren e.V. zu Gast war.
Ein Langzeitprojekt ist sein Regenorchester, das im Jahr 1995 entstand und in Besetzung, Größe und musikalischer Ausrichtung so wandelbar wie der Musiker selbst ist.

Auf der Vierteltontrompete hat Franz Hautzinger über Jahre eine extreme persönliche Sprache mit dem Gebrauch von Luftgeräuschen, Mikrotönen und immer im sensiblen Umgang mit der musikalischen Form entwickelt. [Quelle wikipedia.org]

Éric Normand ist Komponist, Improvisator, Bassist, Instrumentendesigner, Songwriter und Sänger sowie Platten- und Konzertproduzent in einem. Er definiert sich als epidisziplinärer Musiker, ein freies Elektron, das von seiner Sehnsucht nach Zusammentreffen und Kommunikation getrieben wird. Für ihn kann Komposition nicht ohne Austausch existieren, da Komposition darin besteht, ein Gebiet zu schaffen, das die Improvisation erleichtert.

Tom Malmendier ist ein belgischer Schlagzeuger, Improviser, Performer mit einem schillernden Hintergrund an Projektpraxis. Genannt seien hier das Lisbon Quartet mit dem Trompeter Luis Vicente sowie Rodrigo Pinheiro und Hernâni Faustinho (die beide 2014 im RED Trio im MUG zu Gast waren), weiter das Trio Ahriman – mit Jean-Sébastien Mariage (E-Gitarre) und David Merlo (E-Bass), ein Quartett mit dem Gitaristen Fred Frith, Anil Eraslan am Cello und Clara Weil (Stimme), ein Duo mit Cécile Thévenot (präp. Klavier) sowie ein Duo mit Emilie Škrijelj (Akkordeon-Turntable-Sampler-Elektronik), mit dem er seit Anfang des Jahres auch das Indie-Label eux sæm betreibt.

Tom Malmendier ist außerdem Mitglied im Dreieck Interferences Ensemble, einer großen Formation von rund zwei Dutzend Musikern, die hauptsächlich aus Ostfrankreich kommen, und deren experimenteller Ansatz sich zwischen kollektiver Komposition und Improvisation bewegt.

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

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Dienstag, 16. November 2021, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Dieses Konzert ist Teil der Konzerttrilogie Aspekte freier Improvisation 2021

Steve Beresford Double Trio
      & Blume + Houtkamp
      & Gratkowski + Tramontana

Steve Beresford

Steve Beresford, Piano, Objekte / GB
Foto © Andy Newcombe

Auch Improvisation hat seine Geschichte, seine Wurzeln und seine Erfahrungen. Spontaneität will wohl überlegt sein, so sagt schon ein wohlbekanntes Oxymoron. Daher feiert der Offene Ohren e.V. das Lebenswerk eines der konsequentesten und radikalsten, gleichzeitig aber auch humorvollsten und leider viel zu unterbewerteten Improvisatoren des 20./21.Jahrhunderts, des Engländers Steve Beresford.

An diesem Abend soll gezeigt werden, wie revolutionär Improvisationsmusik in ihrer jeweiligen Entstehungszeit schon immer verstanden wurde, obwohl sie ja eigentlich die ursprünglichste Form musikalisch kreativen Ausdrucks ist.

Doch genau dies ist die Crux: Neues finden bedeutet Ausprobieren, Wagnis, und auch die Bereitschaft zum Scheitern. Das war auch ein Teil des Lebensweges von Steve Beresford, der aber jedem Scheitern neue Erkenntnisse abgewinnen konnte und dies teilweise auch provozierte.
Diese Eigenschaft hat er sich bis heute bewahrt.

Zwei seiner Trios, die zu diesem Event eingeladen wurden, werden musikalisch Zeugnis dafür ablegen. Steve Beresford (Piano) mit Frank Gratkowski (Holzblasinstrumente) und Sebi Tramontana (Posaune) zum einen, sowie mit Luc Houtkamp (Saxofone) und Martin Blume (Schlagzeug) zum anderen.

Die Musiker werden sich im Finale zu einem Quintett auf der Bühne des MUG versammeln und wiederum zu Neuen Ufern aufbrechen.

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 20 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 15 Euro

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Sonntag, 21. November 2021, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

KUZU – Dave Rempis Trio

KUZU

Tashi Dorji, Gitarre / USA
Dave Rempis, Saxofone / USA
Tyler Damon, Schlagzeug / USA

„Hartgesotten, aber geduldig - so beschreibt Dave Rempis das Trio KUZU, das im Herbst 2017 zusammenfand.

Der Saxofonist Dave Rempis, eine fixe Größe der Impro-Musikszene in Chicago, arbeitete damals sowohl mit Tashi Dorji (Gitarre) als auch mit Tyler Damon (Schlagzeug/Perkussion) jeweils einzeln im Rahmen einer langen Solo-Tournee durch die USA.

Tashi Dorjis und Tyler Damons Arbeit als Gitarre-Perkussion-Duo hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits einen Namen gemacht. Deren raffinierter Sound changiert beständig zwischen improvisierter Musik, Industrial Rock und einer Vielzahl noch undefinierter musikalischer Territorien.

Die Einbindung von Dave Rempis in diesen Kontext war ein logischer nächster Schritt: Damit eröffnete sich eine unglaublich frische Sicht auf die Möglichkeiten, die der spontanen Komposition innewohnen.

Musikalisch erzeugen diese drei eine hochgradig fokussierte Klangpalette. Elemente kalligrafischer Strenge wechseln sich ab mit absichtslos scheinenden Gedankensprengseln, die sich unversehens zu einem  unaufhaltsamen Energie-Tsunami aufbauen können. Diese Wellen sind jedoch nie impulsiv oder ungestüm um ihrer selbst willen, sie entwickeln sich stets fließend, logisch und geduldig aus einfachen und klar definierten Quellen.

Dave Rempis' Vorliebe für pentatonische Melodien und raue und trommelnde Klangfarben verbindet sich nahtlos mit Tashi Dorjis fettem, rohem Klang und einzigartigem Ansatz zur Intonation, gestützt durch Tyler Damons schnelles und dennoch kraftvolles Schlagzeugspiel – um eine Musik zu produzieren, die zu jedem Zeitpunkt den Spannungsbogen ihrer musikalischen Erkundungen hält, ohne jemals seine Koordinaten zu verlieren.

In dieser Musik ist die gegenseitige Vertrautheit der Musiker zu spüren, wie sie sich nur in langen gemeinsamen Touren kreuz und quer durch die USA entwickeln kann. Ihre fünfte CD All Your Ghosts In One Corner soll Anfang Oktober 2021 bei Aerophonic Records erscheinen. Ihr Europa-Debüt werden sie im November 2021 mit einer 17-Konzerte-Tournee geben.

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

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Donnerstag, 25. November 2021, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Denzler-Gerbal Duo – Sbatax

Denzler-Gerbal Duo

Antonin Gerbal, Schlagzeug / F
Bertrand Denzler, Tenorsaxofon / F
Foto © Jean-Yves-Molinari

Bertrand Denzler und Antonin Gerbal arbeiten seit 2011 zusammen, unter anderem in den Gruppen Zoor, Denzler-Gerbal-Dörner, Protocluster, Remote Resonator, ONCEIM. Seit 2012 spielen sie auch als Duo.

Ihr aktuelles Projekt Sbatax ist die Momentaufnahme eines hochenergetischen musikalischen Flusses – treffender wäre eigentlich zu sagen, die musikalische Umsetzung eines reissenden Stroms.

Elementare Naturgewalten sind aber nur die halbe Wahrheit: Geschwindigkeit, Muster und fragmentarische Motive werden miteinander verflochten, überlagert, modifiziert und erneut injiziert, um Soundzyklen und Spiralen zu erzeugen. „Was kommt jetzt?“ ist die unausgesprochene Frage, die den Zuhörer konstant auf der Stuhlkante balancieren lässt.

Oder, wie es Stef Gijssels im freejazzblog.org ausdrückte: «This is high energy power music.»

Ende August 2020 ist (nach Heretofore, 2015) ihre zweite CD Sbatax bei Umlaut Records erschienen.

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

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Dienstag, 07. Dezember 2021, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Ayumi Tanaka Trio – SUBAQUEUS SILENCE

Ayumi Tanaka Trio

Ayumi Tanaka, Piano / Japan
Christian Meas Svendsen, Bass / N
Per Oddvar Johansen, Schlagzeug / N

Die japanische Pianistin Ayumi Tanaka studierte an der Norwegischen Musikakademie NMH in Oslo. Mit den beiden Norwegern, dem Bassisten Christian Meas Svendsen und dem Schlagzeuger Per Oddvar Johansen hatte sie bereits 2016 das Album Memento aufgenommen.

Das Ayumi Tanaka Trio ist ein außergewöhnliches Klaviertrio. In ihrer Spielweise entspricht es eher der Instrumentierung als Kammermusikensemble und nicht der Instrumentierung als traditionelles Jazz-Klaviertrio.

Ausgangspunkt der Musik sind Kompositionen von Ayumi Tanaka. Sie bestehen aus kleinen Ideen und Skizzen, die die Band erforscht und entwickelt. Ayumi Tanakas Kompositionen geben klare musikalische Richtungen vor, gleichzeitig bieten sie ihren beiden norwegischen Mitmusikern, genauso wie den Zuhörern, viel Raum zur individuellen Interpretation.

Subaqueous Silence ist eine Reise in ruhige Unterwasserwelten. Die traditionelle japanische Musik ist eng mit der Natur verbunden. Auch ihre Musik, so wünscht sich Ayumi Tanaka, soll gut mit dem Klang der Natur harmonieren. So ist das Bewusstsein der Stille und die Kraft einzelner Töne, die sich in der Verbindung von Ayumi Tanaka zur Musik ihres Mutterlandes widerspiegeln, der Kerngedanke ihrer Musik.

Die Musiker wechseln mühelos zwischen individuellen und interaktiven Kadenzen, weiten Klanglandschaften und intensivem Zusammenspiel. Das Ergebnis ist eine starke synergetische Energie mit drei einzigartigen Stimmen, die sich frei entfalten.

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

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Sonntag, 12. Dezember 2021, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

NYX – les déesses de la nuit / Göttinnen der Nacht

NXY

Angelica Castelló, Elektronik, Paetzold-Bass-Blockflöte [Mexiko/A]
Sophie Agnel, Piano [F]
Isabelle Duthoit, Stimme, Klarinette [F]

NYX, die Göttinnen der Nacht, das sind die Französinnen Sophie Agnel und Isabelle Duthoit sowie Angélica Castelló aus Mexiko/Österreich – alle drei renommierte Musikerinnen, die sich mit ihrem intensiven Spiel kongenial ergänzen und regelmäßig auf den internationalen Improvisationsbühnen konzertieren.

„Wir sind uns nicht sicher ob die Musik dieses Trios aus dem Himmel oder aus der Hölle kommt“, so hatte das ArtActs Festival 2018 das Debütkonzert angekündigt.

Und wirklich, da haben sich drei Musikerinnen zusammengefunden, die einen wahrhaft satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch brauen, dass es nur so eine Freude ist, dem Blubbern, Kreischen, Schmatzen, Trillern und Gurgeln zuzuhören.
Das Rezept ist so geheim wie genial und intuitiv, und das Ergebnis ist ein erschreckend wohlverdauliches Gebräu mit echtem Suchtpotential! [Hörbeispiele: http://castello.klingt.org/projecs/nyx]

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

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Logo Kulturreferat LH München

Das Programm des Offene Ohren e.V. wird gefördert vom Kulturreferat der LH München. Ein herzliches Dankeschön vom Veranstalter, den Musikern und dem Publikum!

Wir freuen uns darauf, dass wir neben unserem regulären Konzertprogramm, in diesem Jahr eine Serie von Special Events Aspekte freier Improvisation 2021 veranstalten werden. Ermöglicht wird uns das durch das Programm NEUSTART KULTUR der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM), Staatsministerin Monika Grütters, sowie der Initiative Musik. Verbindlichen und ausdrücklichen Dank dafür!

     
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zuletzt aktualisiert am 16.09.2021