Konzertrückblick 2011

Piano Spring

An drei Abenden im März und April 2011 haben wir die Ehre und Freude, dem Münchner Publikum erfrischende neue Aspekte der Klavierimprovisation zu präsentieren. Alle Konzerte dieser Reihe finden in der Black Box im Gasteig statt.

subsonicspace

Das neue Konzept der subsonicspace Series beinhaltet eine Fortsetzung und Erweiterung der klanglichen Möglichkeiten des Einstein Tonnengewölbes mit dem programmatischen und qualitativen Anspruch der Veranstaltungen des Offene Ohren e.V. Im doppelten Sinn sind hierbei die subsonics sowohl Töne aus dem musikalisch-experimentellen Untergrund, wie auch immer wieder Sounds aus Instrumenten am unteren Ende des Hörfrequenz-Spektrums.

Zum palindromischen Eröffnungsdatum des MUG - Münchner Untergrund im Einstein - am Freitag, 11.02.2011, ist das Trio t3 eingeladen: Post-Free-Jazz mit einem verkannten Genie auf der Posaune, dem Engländer Alan Tomlinson, und einer deutschen Bass-Schlagzeug-Kombination - Christoph Winckel und Willi Kellers- , die Virtuosität, Abgeklärtheit und Spielfreude vereint.

Freitag, 11. Februar 2011

MUG - Münchner Untergrund im Einstein

t3

im Konzert:  Willi Kellers, Alan Tomlinson, Christoph Winckel

Christoph Winckel  [Bass] 
Alan Tomlinson  [Posaune] 
Willi Kellers  [Schlagzeug]

Als Eröffnungskonzert des MUG - Münchner Untergrund im Einstein - gibt es eine besondere Premiere. Schon seit längerer Zeit wollte dieses Trio ein gemeinsames Konzert bestreiten. Tomlinson und Kellers begeisterten die Offenen Ohren zusammen mit dem Gitarristen Dave Tucker auf den Nickelsdorfer Konfrontationen 2009. Winckel und Kellers waren vor langen Jahren gemeinsam mit Peter Brötzmann sogar schon in München. In anderem Kontext waren auch alle drei gemeinsam auf der Bühne, in den Achtzigern gab es das Quartett "Tommies and Krauts" gemeinsam mit Alan Wilkinson.

Zeit also für ein Trio-Konzentrat t3. Powerplay ist zu erwarten, also bitte anschnallen - wir werden mit Vollgas in die Saison 2011 starten!

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Donnerstag, 24. Februar 2011

MUG - Münchner Untergrund im Einstein

Evan & Urs

im Konzert: Evan Parker, Urs Leimgruber

Evan Parker  [Saxofon] 
Urs Leimgruber  [Saxofon]

Bereits zwei Wochen nach dem t3 Konzert sind zwei Großmeister der Saxophon-Improvisation erstmalig auf einer Bühne zu erleben: Urs Leimgruber aus der Schweiz und Evan Parker aus England haben das Ausdrucksspektrum ihrer Instrumente bahnbrechend erweitert und garantieren für einen musikalischen Dialog der Extraklasse.

Eine individuelle Vorstellung kann in diesem Falle kurz gehalten werden; beide sind oft und gern gesehene Gäste in München. Urs Leimgruber gestaltete nicht nur das erste Solokonzert des Vereins (im März 2005), sondern war auch bei weiteren Konzert-Highlights des Offene Ohren e.V. dabei.

Evan Parker hingegen begrüßen wir zum ersten Mal bei einer eigenen Veranstaltung. Im Dezember war er während Alexander von Schlippenbachs alljährlicher Winterreise auf Station in der Unterfahrt.

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Samstag, 19. März 2011

Black Box im Gasteig

Duo 4M


à 4 mains - vierhändig
Christine Wodrascka  [Piano]
Geneviève Foccroulle  [Piano]

Duo 4M ist ein belgisch-französisches Gemeinschaftsprojekt zweier Pianistinnen. Beide sind sowohl in der Improvisierten Musik wie auch in der Interpretation Neuer Musik tätig. Christine Wodrascka lebt in Toulouse und betreibt im Improvisationsbereich Projekte mit dem spanischen Schlagzeuger Ramon Lopez, der Pianistin Sophie Agnel, dem Gitarristen Raymond Boni und dem Trompeter Jean-Luc Cappozzo und arbeitet auch mit Joëlle Léandre zusammen.

Geneviève Foccroulle, geboren im belgischen Liège, ist vor allem durch ihre Interpretation der Klaviermusik von Anthony Braxton bekannt geworden, dessen gesamtes Klavierwerk sie für CD-Veröffentlichungen eingespielt hat. Darüberhinaus arbeitet sie derzeit in Frankreich in diversen Neue Musik Ensembles und in einem Improvisationsduo mit dem Posaunisten Frédéric Filiatre.

Als Duo 4M spielen Wodrascka und Foccroulle zu zweit an einem Klavier. Zweck der Übung ist aber nicht Virtuositätsverdoppelung, sondern der Versuch des musikalischen Gedankenaustausches zweier Individuen auf einem gemeinsamen Instrument. Einfach begeisternd !!

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Donnerstag, 24. März 2011

MUG - Münchner Untergrund im Einstein

Davies+Gauguet+Schiller

im Konzert: Schiller, Gauguet, Davies

Christoph Schiller [Spinett]
Bertrand Gauguet  [Altsaxofon] 
Rhodri Davies  [Harfe] 

Im März kommt eine grenzüberschreitend-europäische Formation mit ungewöhnlicher Instrumentierung in den MUG: Harfe mit und ohne Elektronik, Altsaxophon und Spinett sorgen für Überraschendes und Faszinierendes.

Spinett – das Instrument ruft Assoziationen zu Bach, Händel, Haydn wach, genauso wie man bei der Harfe eher an die klassische Romantik oder lateinamerikanische Folklore denken mag. Hier hören wir diese Instrumente im abstrakten Umfeld, als Sound-Generatoren zwischen Fragilität und Radikalität. Neue Erkenntnisse sind garantiert!

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Freitag, 01. April 2011

Black Box im Gasteig

Grew & Grew 

im Konzert: Stephen Grew , Nicholas Grew 

Stephen Grew  [Piano]
Nicholas Grew  [Electronik]

Die Improvisations-Szene Englands überrascht immer wieder, sei es mit neuen Namen, ungewöhnlichen Besetzungen oder generationsübergreifenden Projekten mit unerwarteten Ergebnissen. Im Falle von Grew & Grew ist es die Entdeckung ganz neuer musikalischer Facetten bei bekannt-bewährten Namen.

Stephen Grew war schon Mitte der 90er Jahre mit einem eigenen Trio aktiv und später im Duo mit Mick Beck. Das Duo mit seinem Bruder Nicholas ist völlig anders. Abstrakt, asketisch einerseits, in großartige rauh-flächige Soundsheets eintauchend andererseits. Dieses Duo fesselt durch seinen Reichtum der Andeutungen.

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Donnerstag, 14. April 2011

MUG - Münchner Untergrund im Einstein

Sehnaoui+Battus

im Konzert: Sehnaoui und Battus

Christine Sehnaoui  [Saxofon] 
Pascal Battus [Soundkünstler] 

Der April bringt ein Duo, diesmal der nächsten Generation: die libanesisch-französische Saxophonistin Christine Sehnaoui trifft auf den Soundkünstler Pascal Battus und seine verstärkten und unverstärkten, akustischen und elektronischen Objekte. Spannungen, Reibungen, Dissonanzen und deren Auflösungen, Spontaneität, Verspieltheit, aber auch akribische Detailforschung sind zu erwarten.

Industrial, Free Jazz, Minimal Drones, New Ambient – vielleicht aber auch gar nichts von alledem charakterisiert die Klangforschungen dieses Duos bei jedem Zusammentreffen aufs Neue.

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Mittwoch, 27. April 2011

Black Box im Gasteig

Dawn of Midi


im Konzert: Aakaash Israni , Amino Belyamani , Quasim Naqvi 

Amino Belyamani  [Piano]
Aakaash Israni  [Bass]
Qasim Naqvi  [Perkussion]

Dawn of Midi spielte ihre erste CD im Frühjahr 2010 ein, nachdem sie bereits drei Jahre miteinander spielten. Und das ist zu hören!

Selten lässt ein Debüt so aufhorchen wie dieses. Ein traumhaft sicheres Zusammenspiel, die immer wieder neuen Überraschungen, das spielerische kulturelle Crossover, diese Leichtigkeit komplexer Rhythmiken, die ganz natürlich sich auflösenden Gegensätze von Free Jazz und Melancholik, Blues und Konstruktivismus - das begeistert.

Und das ist wirklich "nur" die altbekannte Klavier-Bass-Schlagzeug-Besetzung? Ja. Natürlich.

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Freitag, 13. Mai 2011

MUG - Münchner Untergrund im Einstein

Studer – Frey

im Konzert:  Daniel Studer + Peter K. Frey

Peter K. Frey  [Bass]
Daniel Studer  [Bass] 

Subsonics im besten akustischen Verständnis, aber noch viel mehr, ist im Mai vom Schweizer Kontrabass-Duo Daniel Studer und Peter K. Frey zu erwarten. In München rein akustisch, ohne Elektronik, werden die tiefen Frequenzen als Basis für klangexperimentelle Ausflüge genutzt und der Raum des Münchner Untergrundes ins Gesamt-Soundkonzept integriert.

Die Musik ist ständig im Fluss und doch bei der Sache, bleibt konsequent und überrascht doch immer wieder. Unaufdringlich und frisch stellen Studer und Frey hier Kategorien und Denkmuster in Frage. Double bass playing im wahrsten Sinne des Wortes.

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Freitag, 17. Juni 2011

MUG - Münchner Untergrund im Einstein

A Big Dog In A Small Package

im Konzert: A Big Dog In A Small Package

Mattias Petersson  [Live Elektronik]
Fredrik Olofsson  [Videoinstallation]
Zufit Simon [Tanz]
Sabine Vogel  [Flöten] 

A big Dog in a Small Package ist eine real-virtuelle Tanzperformance mit vier interaktiven Kuenstlern.

Akustische und optische Ausgangspunkte dieser deutsch-schwedisch-israelischen Projektformation sind die Klänge der Bassflöte und die tänzerischen Bewegungen. Kleine Projektionsflächen im Raum schaffen eine zusätzliche virtuelle Dreidimensionalität. Computer-Processing fängt die akustischen und optischen Ereignisse ein, verarbeitet sie in Echtzeit und schafft audiovisuelle Loops, Klangwolken, Feedbacks und Texturen.

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Freitag, 15. Juli 2011

MUG - Münchner Untergrund im Einstein

Geisse Janker Pöschl
modulated works

Foto Modulated Works im Konzert

Georg Janker [Bass, Modulenzfrequentator]
Sunk Pöschl [Schlagzeug]
Gunnar Geisse [Laptop-Gitarre]

Mo|du|la|ti|on, die; -, -en
Ein Vorgang, bei dem ein zu übertragendes Nutzsignal (= die reichhaltige Ideenwelt des Trios) ein sogenanntes Trägersignal (= den Jazz) verändert bzw. moduliert.

Back to the Roots - so könnte das Motto der aktuellen Ausgabe von „modulated works” lauten:

Gunnar Geisse entdeckt hier nach all seinen Ausflügen in Elektronik, Echtzeitsampling und Laptop-Sounds den Charme seines Erstinstrumentes, der Gitarre, aufs Neue - gewürzt mit seinen digitalen Erfahrungen. Sunk Pöschls Basis seiner Neugier für Neue Sounds - improvisierte wie komponierte - ist seit je her der Rhythmus, Swing und Drive des Jazz. Georg Jankers Umtriebigkeit am Kontrabass zwischen Blu Shuhuru-Grooves und abstrakten Klangexperimenten, mit oder ohne seiner roten elektrischen Wunderkiste, lässt ebenfalls beides erwarten:

von Straightahead-Jazz bis zu spannenden und humorvollen Ausflügen in die Improvisationswelt.

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Donnerstag, 13. Oktober 2011

subsonicspace series
MUG - Münchner Untergrund im Einstein

Astronomical Unit

Astronomical Unit

Mathias Müller [Posaune]
Clayton Thomas [Bass]
Christian Marien [Schlagzeug]

The Astronomical Unit formierte sich Ende 2007, nachdem Clayton Thomas von Australien nach Berlin gezogen war. Matthias Müller und Christian Marien blickten zu diesem Zeitpunkt schon auf eine langjährige Zusammenarbeit als Duo zurück.

Ausgehend von der im Duo erarbeiteten Dichte und der charakteristischen Spielweise von Clayton Thomas erarbeitete sich das Trio schnell eine eigenständige zeitgenössische Herangehensweise an improvisierte Musik:

The Astronomical Unit spielen Musik, die beinahe klingt als wäre sie komponiert. Ihren freien Spielfluss lenken sie in Bahnen von formaler und struktureller Klarheit. Man hört ihnen ihr Bewusstsein für amerikanische Freejazz- und europäische Improvisations-Traditionen an, doch gelingt es den Musikern gefundene musikalische Übereinkünfte zu hinterfragen und sich unentwegt neu zu erfinden.

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Donnerstag, 20. Oktober 2011

Reihe ad hoc music 2011
MUG - Münchner Untergrund im Einstein

hotelgäste

hotelgäste

Dave Bennett  [Gitarre, Tonbänder, Radio]
Derek Shirley  [Bass]
Michael Thieke  [Klarinette, Zither]

Hotelgäste - der Name impliziert flüchtige Oberflächlichkeit, unauffälliges Kommen und Gehen (woher? wohin?), und doch: diese deutsch-kanadische Kooperation ist enorm präzise und dicht.

Eher auf der fraktal-filigranen Seite mikrotonaler Strukturen als auf der der brachialen Soundgewitter angesiedelt, kreieren sie wundervoll schwebende Klanglandschaften. Immer neue Interaktionen von Tönen und Lärm, Ruhe und Geräusch lassen den Zuhörer auch Alltägliches völlig neu erleben. Der Gruppenzusammenhalt und die Vielfalt der Impulse jedes Einzelnen generieren eine Komplexität und gleichzeitig Klarheit, die ein aussergewöhnliches Konzerterlebnis ausmachen.

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Donnerstag, 27. Oktober 2011

Reihe ad hoc music 2011
MUG - Münchner Untergrund im Einstein

Duo 1510

Duo 1510

Heidi Schnirch [Tanz-Performance]
Scott R.Looney  [Piano, Elektronik]
Klaus Janek  [Bass, Elektronik]
nicht im Bild: Judith Hummel [Tanz-Performance]

2009 fand dieses Duo erstmals in Looney´s gleichnamigem Soundstudio in Oakland/Kalifornien zusammen. Die Musik basiert auf akustisch und strukturell interagierenden Landschaften, mit Konzepten der Logik und der Kontraste als ihren vorrangigen Gestaltungsmethoden. Das Resultat changiert zwischen meditativen Sounds mit Ambient-Anklängen, aber auch einem kräftigen Schuss Free-Jazz und akustischer Improvisation.

Während Janek aus der Avantgarde kommt, Musik für Filme, Theater und Tanz schreibt und den Bass auch als Objekt seiner Sound-Researches versteht, interessierte sich Looney immer schon für ein breites Spektrum zeitgenössischer und experimenteller Musik, mit Partnern wie Oliver Lake, ROVA, Loelle Leandre oder Henry Kaiser.

Klaus Janeks Affinität für Theater, Tanz und Performance ist es zu verdanken, dass wir im Verlauf des Konzertabends auch die zwei Tanzperformance-Künstlerinnen Judith Hummel und Heidi Schnirch begrüßen dürfen!

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Freitag, 18. November 2011

subsonicspace series
MUG - Münchner Untergrund im Einstein

Pas Appât / Tensid

Pas Appat/Tensid

Georg Wolf [Bass]
Paul Hubweber [Posaune]
Uli Phillipp [Bass]

Mit diesem Trio bringen die Offenen Ohren erstmals zwei Improvisations-Duos von großem Kaliber zusammen:

Nina Polaschegg schreibt über das Bass-Duo Tensid: Die beiden sind ein eingespieltes Team; ihre Reaktionen sind blitzartig und gezielt gesetzte Kommentare, Hinzufügungen, Kontraste.  Gleichzeitig verstehen sie es, selbst aus ganz verschiedenen Klängen einen äußerst homogenen Gesamtklang zu entwickeln, aus dem gezieltes, langsames oder auch blitzartiges Abweichen des einen oder anderen möglich wird.

Im Audiomagazin Bad Alchemy findet sich zu Pas Appât: Hubwebers Ton ist zart angeraut, mal pelzig, mal ein samtiges Moiré, mal Sandpapier in 180-Körnung und feiner. Der Grundton ist schmeichelnd, aber zugleich insistierend, bohrend, jedoch mit zärtlicher Vorsicht. Wolf, ein Hauptakteur im Giessen Improvisers Pool und dem Ensemble Sondarc, umspielt Hubwebers Feinarbeit mit extrafeinem Gezirpe. Neben dem Bogen scheint er Nadeln zu verwenden für mikroperkussive Akzente und zierliche Säume.
Voila, die Frohe Botschaft der Neuen Improvisationsmusik.

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Sonntag, 27. November 2011

Reihe ad hoc music 2011
MUG - Münchner Untergrund im Einstein

Dans les Arbres

Dans les Arbres

Christian Wallumrød  [Piano]
Xavier Charles  [Klarinette]
Ingar Zach  [Perkussion]
Ivar Grydeland  [Gitarre]

Schon der Ensemblename gibt tiefgreifende Hinweise auf die organisch langsame, aber stetige und unaufhaltsame Entwicklung der Gruppe selbst, wie auch deren Musik.

Im März 2009 waren sie zuletzt in München zu Gast - bei den Jazzlines - und faszinierten bereits damals mit Entstehung, Verschmelzung und Verwandlung feinster Klänge und Timbres.
Grydeland und Zach formten Ende der 90er Jahre den Kern des Quartetts. In Norwegen, und auch via ECM, führte sie ihr Weg dann zusammen mit Wallumrød, und später mit Charles.

2006 entstand schließlich die erste Klangdokumentation des Quartettes auf CD. Der damals schon unglaublich homogene Gruppensound ist mittlerweile perfektioniert - Konzerte der Gruppe sind ein Klangfilm, der den Zuhörer Raum und Zeit vergessen lässt.

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Sonntag, 04. Dezember 2011

subsonicspace series
MUG - Münchner Untergrund im Einstein

Cri du Cœur - Strömungen

Cri du Cœr

Fine Kwiatkowski [Tanz, Video]
Willehad Grafenhorst [Kontrabass-Balalaika, Elektronik, Video]
mit den Gästen:
Peter Geisselbrecht [Piano]
Wolfgang Schliemann [Schlagzeug]

Strömungen ist ein kontinuierlich voranschreitendes Projekt, in dem die teilnehmenden Künstler in einer multimedialen Performance mit den Mitteln Tanz, Musik und Video Räume, an diesem Abend den Münchner Untergrund, neu definieren.

Durch computergesteuerte Projektionen wird die Architektur der vorgefundenen Räumlichkeiten relativiert. Konturen des Raumes verschwinden in einer Collage von abstrakt-grafischen und gegenständlichen Videobildern.

Der tanzende Körper erobert sich den Raum, verändert die Lichtproportionen, wird selbst zur Projektionsfläche in Interaktion mit der Musik. Der Ablauf ist jeweils vorgegeben durch eine Licht-Video-Abfolge, produziert von zwei Videoprojektoren, gesteuert durch zwei vernetzte Computer, mit Live-Video Passagen, gespeist von einer Miniatur Funk-Kamera am Handgelenk von Fine Kwiatkowski.

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Mittwoch, 07. Dezember 2011

Reihe ad hoc music 2011
MUG - Münchner Untergrund im Einstein

Allbee - Cremaschi - Heenan

Allbee - Cremaschi - Heenan

George Cremaschi [Bass]
Liz Allbee [Trompete, Elektronik]
Chris Heenan [Kontrabassklarinette, Altsaxofon]

Ein US-amerikanisches Trio, das sich - aus Vermont, New York und Washington D.C. kommend - in Berlin zusammengefunden hat. Dank der Vielfalt der musikalischen Wurzeln bringt die Gruppe ihre Frische, Komplexität und Widerborstigkeit kreativ und sich immer wieder selbst überraschend in jedes ihrer Konzerte ein.

Allbee konzentriert sich hier vor allem auf ihre Trompete - mit und ohne Elektronik. Cremaschi´s musikalischer Horizont umfasst neben dem Jazz so gegensätzliche Genres wie Rock, Folk, Theater, klassisches Orchester und Rauminstallationen. Heenan schließlich ist neben extensiver Solotätigkeit vor allem auf der Kontrabassklarinette Betreiber einer großen Zahl von Projekten der experimentellen Musik - bei den Offenen Ohren war er mit einem davon bereits zu Gast, TeamUp mit Michael Vorfeld und Jeremy Drake.

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Logo Kulturreferat LH München
Die Konzerte 2011 werden veranstaltet vom Verein Offene Ohren e.V. (Hauptveranstalter) und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München (Mitveranstalter).

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© 2007-2012 Offene Ohren e.V.
zuletzt aktualisiert am 05.02.12